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BenniSkyline

Gesteppter Sitzbankbezug für Mopped

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BenniSkyline    0
BenniSkyline

Hallo, ich bin neu hier im Forum .

Ich habe bereits Erfahrungen an der Nähmaschine sammeln können da ich selber Sportlenkdrachen baue und auch mal das ein oder andere Teil umgenäht etc habe.

Ich würde mir gerne meinen Mopped Sitz neu beziehen aber ich möchte ihn Speziell aussehen lassen.Vorne soll er aus Alcantara gemacht werden und hinten aus Kunstleder.

Der Sitz sieht im Originalen gerade so aus wie auf dem ersten Bild zu sehen.

Hinterher möchte ich das er ungefähr so aussieht wie auf dem zweiten Bild, jedoch mit etwas anderen Farben in den Ziernähten.

Da mein Anliegen doch etwas spezieller ist habe ich mich dazu entschlossen mal euch Profis zu fragen wie ihr am besten an die ganze Sache ran gehen würdet. Ich habe im Internet bereits heraus gefunden das man diese abgesteppten Kacheln erreicht indem man unter den Polsterstoff seiner wahl eine Art Schaumstoff legt und diesen dann mit den Nähten absteppt. Ich denke das hier sollte dafür das richtige sein :

https://sattlershop.com/281/PFD001-Steppschaum-zum-unterlegen-und-einsteppen-5-mm

 

Ich wollte fragen wie man am besten vorgeht ? wie heißen die verwendeten Nähte auf dem Original Bezug , sind das Kappnähte ? Ich weiß zum Beispiel nicht wie man diese näht. Genäht werden soll das ganze auf jeden fall mit einer alten Bernina Nähmaschine.

Da der Originale Sitzbankbezug noch vorhanden ist, wäre es eventuell schlauer diesen aufzutrennen und zu übernehmen zwecks der Schnittmuster ?

Und sollte ich zuerst die gesamte Sitzbank fertig nähen und dann das große Teil absteppen oder den Teil vorher absteppen und dann zusammen nähen ?

Welches Garn würdet ihr verwenden ? Einmal das zum Verbinden der einzelnen Teile und welches sollte ich nehmen für die Steppnähte?

Ich denke eine dicke Ledernadel sollte man benutzen oder ?

Ich hoffe es ist In Ordnung das ich es in diesem Forum poste. Und sorry für die ganzen Fragen, aber ich wollte mich einfach mal erkundigen bevor ich "Blind" drauf los nähe.

 

Liebe Grüße Benni

 

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Sybille Dreyer    933
Sybille Dreyer

Hallo Benni, herzlich willkommen.

Ich habe keine Ahnung ob Deine alte Bernina das schaffen  kann, aber für Kunstleder und Alcantara auf KEINEN Fall eine Ledernadel benutzen. Diese schneidet und damit sind die Nähte dann nicht so haltbar, weil es unter Belastung perforiert. Eine 100er120er Jeans- oder Titannadel ist da besser und eine große Stichlänge z.B. 4 oder auch größer.

Es ist sinnvoll den alten Bezug aufzutrennen und das Schnittmuster abzunehmen. Die Absteppungen solltest Du vor dem Zuschneiden und Zusammennähen vornehmen, da beim Nähen leichte Verschiebungen entstehen. Du solltest wie beim Quilten immer von einer Seite und von der Mitte aus arbeiten. Erst danach das Teil mit Nahtzugabe zuschneiden.

Ein dickerer Oberfaden ist sinnvoll, aber damit müsste ich mich erst näher auseinandersetzen, da ich bisher nicht damit gearbeitet habe. In normalen Haushaltsmaschinen kannst Du meist kein dickeres Garn in der Unterfadenspule nehmen, da musst Du für Deine Maschine recherchieren.

Zur Garnstärke kann Dir hier sicherlich noch jemand mehr sagen.

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BenniSkyline    0
BenniSkyline
Am 10.8.2021 um 04:15 schrieb Sybille Dreyer:

Hallo Benni, herzlich willkommen.

Ich habe keine Ahnung ob Deine alte Bernina das schaffen  kann, aber für Kunstleder und Alcantara auf KEINEN Fall eine Ledernadel benutzen. Diese schneidet und damit sind die Nähte dann nicht so haltbar, weil es unter Belastung perforiert. Eine 100er120er Jeans- oder Titannadel ist da besser und eine große Stichlänge z.B. 4 oder auch größer.

Es ist sinnvoll den alten Bezug aufzutrennen und das Schnittmuster abzunehmen. Die Absteppungen solltest Du vor dem Zuschneiden und Zusammennähen vornehmen, da beim Nähen leichte Verschiebungen entstehen. Du solltest wie beim Quilten immer von einer Seite und von der Mitte aus arbeiten. Erst danach das Teil mit Nahtzugabe zuschneiden.

Ein dickerer Oberfaden ist sinnvoll, aber damit müsste ich mich erst näher auseinandersetzen, da ich bisher nicht damit gearbeitet habe. In normalen Haushaltsmaschinen kannst Du meist kein dickeres Garn in der Unterfadenspule nehmen, da musst Du für Deine Maschine recherchieren.

Zur Garnstärke kann Dir hier sicherlich noch jemand mehr sagen.

Okay, dann weiß ich schonmal Bescheid was für eine Nadel ich nehmen sollte, Dankeschön für deine Tipps .

Eventuell gibt es ja hier jemanden der schonmal etwas ähnliches genäht hat und mir ein paar Tipps geben kann was das Garn und die Nähte angeht.

Heißt das ich soll den Oberfaden dicker wählen als den Unterfaden? 

Lieb Grüße Benni

 

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Sybille Dreyer    933
Sybille Dreyer

Die meisten Haushaltsmaschinen machen es nicht mit, wenn man auch einen dickeren Unterfaden nimmt, aber Du könntest es ja mal probieren. Ich weiß das es bei dem Schnellnäher Mini von Juki funktioniert, bei meiner elna experience 540 klappt es nicht.

  • Danke 1

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Sabine Figge    1.084
Sabine Figge

Jepp, zum Nähgarn schon, das Rasant von Amann, Polyester/Baumwolle-Corespun eignet sich gut, weil es die Nähte abdichtet. Jeansnadel ist ja schon klar, die Nähte sind keine Kappnähte (die würden sich für Ecken und Rundungen nicht eignen) sondern einfache Nähte mit in eine Richtung abgesteppten Nahtzugaben. Die Karos sind nicht mit einzelnen Kacheln gefüllt, es sind vermutlich drei Lagen, die da miteinander versteppt sind: eine obere aus wetterfestem Material, eine mittlere aus Schaumstoff und darunter normalerweise ein Trägermaterial womöglich Leinen oder ein weiches aber dennoch starkes Synthetikgewebe oder -vlies.

Wenn die alte Bernina über einen Nadeltransport verfügt eignet sie sich super, wenn nicht wirds sportlich und braucht einiges an Fixierung und Kraft. Das Problem mit, wenn auch sehr guten und kräftigen, Haushaltsmaschinen ist meist nichtmal die Stärke des Materials sondern daß die Lagen verrutschen - das Zeug lässt sich ja nicht mit Nadeln oder Heftgarn ausreichend gut fixieren, jeder Stich muß beim ersten Versuch sitzen, jede getrennte Naht perforiert den Stoff.

 

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