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Merle    80
Merle

Hallo zusammen

Vor kurzem kam mir die Idee, wie wäre es einen Nähtisch zu gestalten mit zwei Platten.

Auf der unteren liegt die Maschine und die obere Platte dient als Nähplatte.

Die untere Platte wird via obere fixiert.

 

Heute abend sah ich einen Tisch am Strassenrand. 

Die abgeschraubte Platte interessierte mich nicht die Bohne, aber das Metallgestell...

Das steht nun auf der Terrasse.

War für mich zu verlockend, es der Müllabfuhr zu überlassen... Die es wohl nicht mitgenommen hätte, weil Metall.

Eine obere Platte anzubringen ist kein Problem, es hat entsprechende Löcher für sechs Schrauben.

Mit der Stichsäge (hab ich) sollte es möglich sein, für die Nähmaschine den passenden Ausschnitt aussägen.

Mit zwei Platten sollte es klappen der Näma eine untere Auflagefläche zu schaffen.

Wie diese Platten fixiert werden, noch keine zündende Idee. Findet sich sicherlich eine unkomplizierte Lösung.

 

Die Näma mag kein Leichtgewicht sein, extrem schwer ist sie dennoch nicht und der Tisch scheint stabil genug.

Definitiv werde ich es wohl erst wissen, wenn genäht wird. 

Doch bin positiv gestimmt, dass ich heute einen Nähtisch gefunden habe. ;)

Ach ja, farblich stimmen die Aluröhren zu anderen Einrichtungsgegenständen.

Und hätte da noch einen Spray, sollte dies nicht der Fall sein.

Geplant ist vorm Wochenende noch den Baumarkt zu besuchen und Platten zuschneiden lassen.

 

 

 

 

Tisch.jpg

bearbeitet von Merle

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Merle    80
Merle

Der Nähtisch nimmt langsam Form an.

 

Das Untergestell aus Metall mit silberfarbenen Acryllack angesprayt.

Und das Tischgestell hat nun eine hellere, freundlichere Farbe.

Perfekt lackieren geht zwar anders.

Man wäscht etwas nicht mit einem Stoffresten aus Bouclé ab, das man später lackieren möchten.

Als Haushalt mit Katzen muss man mit Katzenhaaren, überall, wirklich überall, auch auf Metallgestellen auf der Terrasse rechnen.

Aber wer wird später unter den Tisch kriechen und das kontrollieren? :D

 

Die Platte hat nun die Aussparung für die Näma.

Das Lärchenholz riecht unglaublich fein. Werde es wohl mit einem Bienenwachs einreiben, irgendwann.

Für die Befestigung wurde eine Lösung gefunden.

Festschrauben ist nicht die beste Option, da sonst das Wegnehmen der Platte mühsam wäre.

Es werden Leisten unten angeleimt oder geschraubt. Eher geleimt, bin Fan von Montageleim geworden. 9_9

Die Bretter werden entweder ebenfalls mit Leisten fixiert oder mit Schellen.

Dann braucht es eine passende Erhöhung damit Näma und Tischplatte auf gleicher Ebene sind.

Die Fertigstellung rückt immer näher. :)

 

 

 

 

 

Tisch 1.jpg

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Näheule    388
Näheule

Hut ab, auch Frauen können mit einer Säge umgehen.:) Dein Tisch gefällt mir!:x Kommt auch noch ein Foto??? wenn Nähmaschine montiert wurde.:$

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Merle    80
Merle

Hallo Näheule

Danke fürs Kompliment.

Es fehlen ein paar Sachen, die ich im Baumarkt finden muss, wie Filzunterlagen, Leisten und Schellen.

 

Die Stichsäge ist schon ein geniales Werkzeug.

Nächstes Jahr möchte ich mit der mehr arbeiten. Ein Aufsatz für den Schreibtisch, wäre nett.

 

Ja, weitere und mehrere Fotos folgen, sobald der Tisch nähbereit ist.

Auch der Schreiner will ein Foto von dem die Lärchenholzplatte ist.

Der hat das Restholz zugschnitten in 1x Platte und 2x Bretter. :D

 

Wenn alles klappt, kann ich gegen Ende Woche oder Wochenende bereits patchworken. :)

Hätte nicht gedacht, dass sich der Plan eines Nähtisches so rasch, verhältnismässig günstig und einfach umsetzen lässt.

Der Tisch praktisch vor der Haustür hat das Projekt "Nähtisch" Wirklichkeit werden lassen und bis jetzt sind die Kosten geringer als ein Anschiebetisch...

 

 

bearbeitet von Merle
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Merle    80
Merle

Der Tisch ist fast fertig.

Es fehlt noch die Erhöhung für die Näma, damit sie gleich hoch wie die Tischplatte ist.

 

Die Platte wurde auf den Boden gelegt.

Das Gestellt mit den Füssen nach oben auf der Platte positioniert.

Der Moment wo man gut sah:

Holzplatte: rechteckig

Tischgestell: nicht rechteckig

Egal. Die Leisten zugeschnitten, aufgeklebt.

Gewartet.

Tisch aufgestellt und Tischplatte drauf:  liegt perfekt, nix ruckelt.

Legte mich auf den Boden, schob die Bretter in die entsprechenden Lücken und leimte die Leisten an.

Auch hier: liegen stabil, nix ruckelt.

 

Am Abend sollte dann ein Foto mit Näma folgen. 

 

T1.jpg

T2.jpg

T3.jpg

T4.jpg

T5.jpg

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Merle    80
Merle

Nähtisch DIY ist (so gut wie) fertig.

Muss nur noch die Brettchen der Erhöhung auf die unteren Bretter anleimen.

 

Die Herstellung hat sich hinausgezögert aus zwei Gründen.

Die Tischplatte ist zu hoch. Deswegen lag sie zuerst auf den Noppen auf, auf denen normalerweise der Anschiebetisch ruht.

Wäre die Holzplatte nur einen Viertel so hoch, hätten keine zwei Ausparungen für die Noppen gebohrt werden müssen.

Nachdem zwei Rundungen gebohrt wurde, musste ein kleines Rechteck ausgeschnitten werden damit

a) Der Knopf für die Stichlänge genug Raum hat für Stichlänge 5.

b) Der Knopf für das Versenken des Transporteurs nicht allein die Tischplatte trägt und verhindert, dass die Tischplatte aufliegen kann.

c) Der Knopf für das Versenken des Transporteurs sowie die Wahl grüne oder rote Stiche bedient werden kann.

 

Hätte nie gedacht so schnell und relativ einfach zu einem Nähtisch zu kommen, wo die Tischplatte gleich Anschiebetisch ist.

T 10.jpg

T 17.jpg

T11.jpg

T12.jpg

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Merle    80
Merle

Ganz lieben Dank Luzie.

 

Muss sagen, ich merke beim Nähen eine spürbare Erleichterung und bin sehr froh, nicht einen Anschiebetisch als Zubehör gekauft zu haben.

Da war sehr viel Glück dabei, den passenden Tisch wortwörtlich zu finden.

 

Mit dem Tisch auf gleicher Ebene wie der Freiarm, erleichtert das Nähen auf mehr als einer.

Der Ellbogen liegt dort auf und das Leiten der Stoffe fällt so leichter.

Die Maschine liegt tiefer und die Sicht auf die Nadel ist besser.

Die Stoffe liegen stabiler auf und ich hab den Eindruck die Nähte werden automatisch weniger schief.

Die Stoffe rutschen wie von selbst nach hinten. Erst jetzt realisiere ich, was für eine Arbeit der Transporteur leistet.

Das Augenmerk verteilt sich nicht mehr auf mehrere Punkte, die man nicht aus den Augen lassen soll und das Nähen finde ich so um Längen entspannter.

Die Naht verrutscht nicht gleich, wenn ich z.B. vergesse die Nadel zu senken bevor ich den Nähfuss hebe, weil der Stoff statisch stabil liegt. 

Bin gespannt, wie die Unterschiede sind, wenn feine Stoffe genäht werden.

 

Und 2021 werde ich wohl noch eine kleines Stück raussägen und eine Platte reinkleben aus Plexiglas, damit der Spulenwechsel ohne Hochheben der Tischplatte erfolgen kann.

Doch insgesamt bin ich mehr als happy und je länger ich am Tisch nähe umso mehr schätze ich ihn.

 

 

 

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Sabine Figge    819
Sabine Figge

Du wirst es lieben feine Stoffe auf dem Tisch zu nähen, man kann sie wunderbar mit beiden Händen abspannen, keine Naht zieht mehr das Gewebe zusammen, sehr glatte Stoffe hauen nicht mehr ab ...

Kennst Du die alten Nähmaschinenschränke mit der Klappe vor der Maschine? Vlt wär sowas in der Art auch eine Idee für Deinen schönen Tisch.

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